Tourverlauf

Nachfolgend findet sich die gesamte Tour,
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Tour 2007

Individuelle Abenteuerreise

Für maximal 6 Mitreisende bei zwei Fahrzeugen, ansonsten drei Mitreisende. Kleine Gruppe = Maximales Eingehen auf persönliche Wünsche


Junger Löwe im Moremi am toten Hippo
Variante I: 5. Mai bis 16. Mai, Start in Maun, Ende in Livingston, der "Luxus" dieser Variante besteht darin, dass keinerlei reine Fahrkilometer für die An- oder Abreise gemacht werden müssen. Man ist vom Anfang bis zum Ende mittendrin!

Variante II: 27. April bis 19. Mai, Start und Ende in Windhoek, für Abenteurer

Für Anfragen Kontakt


Ein Bushman erklärt die Wirkung einer Wurzel.
Der Tourverlauf der Variante I:

Start: 5.5. in Maun. Wir holen euch am Airport ab und bringen euch zum Campsite in der Nähe von Maun (10 km). An dem Swimmingpool kann man noch ein erfrischendes Bad nehmen und ein kleiner Willkommensgruß an der Bar zum gegenseitigen Kennenlernen ist ebenfalls eingeplant. Anschließend gibt es Abendessen an unserem Platz.
Optional können wir euch auch am Abend des Vortags aufnehmen. Für diesen Fall gilt allerdings, dass wir am 5.5. vormittags euch euch selbst überlassen werden, da wir sämtliche Einkäufe, etc in Maun erledigen müssen.
6.5. Okavango Delta Heute geht es gleich schon richtig los. Um kurz nach sieben Uhr morgens werden wir mit einem (erfahrungsgemäß) vogelwilden offenen Safarifahrzeug abgeholt und mitten ins Delta gebracht. Dort warten bereits die Pooler auf uns, die jeweils zwei Personen


Lilac-breasted Roller - das Nationaltier Botswanas - im Flug
Elefanten an einem Wasserloch im Savuti. Sie badeten, suhlten und spielten in unmittelbarer Nähe

Mit dem Mokoro im Okavango Delta

Unten: Manchmal hat man Glück und betätitgt den Auslöser im richtigen Moment

in einem Mokoro (Einbaum) durch das Delta staken werden. Dieses Jahr wurden wir mitten in eine Hippoherde gefahren, was bereits eine Menge Aufregung verursachte. Die River People, die ihr ganzes Leben am Fluss zugebracht haben, führen uns dann auf einen Bushwalk zu Fuß ins Gelände. Mit etwas Glück begegnen wir hier hautnah bereits den ersten Elefanten oder Zebras oder, oder, oder. Anschließend gibt es eine gemeinsame Brotzeit. Am späten Nachmittag erreichen wir wieder unser Camp.
7.5. Moremi Wildlife Reserve Heute machen wir uns ganz in der Früh in Richtung Moremi Wildlife Reserve auf. Die Anfahrt bis zum Gate dauert ca. zwei bis zweieinhalb Stunden - je nachdem wie viele Tiere uns schon unterwegs begegnen. Ab dem Gate kommt man dann aus dem Schauen meist nicht mehr heraus. Je nach Jahreszeit und Ergiebigkeit der sommerlichen Regenfälle erwarten einen sehr unterschiedliche


Hippos tagsüber an Land - wenn sie Junge haben, dann sieht man sie so. Übrigens gut geschützt durch einen "Ring" von Hippos im Wasser


Kinder in Lethlakane

Szenarien. Wasser- und Schlammdurchfahrten, viele kleine Pools (mit oder ohne Hippos) können den Tag zum Abenteuer werden lassen. Genauso ist es aber möglich, dass das Land sehr trocken ist und sich die Tiere entsprechend an den wenigen Wasserstellen morgens und abends sammeln. Beide Situationen sind sehr reizvoll. Wir übernachten an diesem Abend voraussichtlich an der Third Bridge (gemeinsam mit vielen, vielen Pavianen...)
8.5. Moremi Wildlife Reserve Heute sind wir den ganzen Tag im Moremi unterwegs. Es liegt an uns welche Loops wir fahren wollen und wie viel Zeit wir uns für Erlebnisse und das Schauen nehmen. Unser Ziel heißt am Abend Xakanaxa. An diesem Camp hatten wir dieses Jahr gleich um die Ecke ein Rudel Löwen eine Stunde lang an einem frisch gerissenen Hippo beobachten können (Der "Alte"


Zebras am frühen Morgen bei der Third Bridge - ein echtes Idyll!
Unten: Die Third Bridge ist eine Knüppelbrücke - sehr beliebte Querungshilfe auch für Löwen...


Camp-Site am North-Gate im Moremi

Bei der Fahrt vom North-Gate am Khwai-River entlang und mittendurch

lag links vom Auto, die Mutter davor und die kleinen fraßen rechts vom Auto am Hippo - ein beeindruckendes Szenario!)

9.5. Moremi Wildlife Reserve Unser letztes Camp innerhalb des Moremi ist das Camp am North Gate. Auf der Strecke zwischen Xakanaxa und North Gate kann man wunderschöne Abstecher zu den Pools machen. Hier findet man immer Hippos, oft Krokodile, Giraffen, Kudus und viele, viele Vögel. Auch an diesem Tag gilt: Wie lange wir wo bleiben wollen, entscheiden wir vor Ort. Die zu fahrende Strecke bis zum Camp selbst ist kurz, so dass man tagsüber ganz frei in seiner Routenwahl ist

10.5. Savuti Wir verlassen den Moremi um gleich darauf in den Chobe Nationalpark zu fahren. Aber erst einmal geht es am Khwai River entlang. Für uns hat dieser äußerst belebte Fluss viel von einem Stück des Paradieses. Ob wir wieder Wasserdurchquerungen vor uns haben, wird sich zeigen und garantiert kleine Nervenkitzel. Ab dem Khwai River bis zum Savute Campsite müssen etwas über 100 km zurückgelegt werden. Dieses ist durchaus mühsam, da viele ausgefahrene und / oder tiefsandige Passagen bewältigt werden müssen. D.h. wir werden aller Voraussicht nach das Camp gegen den späten Nachmittag erreichen. Belohnt werden wir mit ordentlichen Duschen (sofern die Elefanten sie bis dahin nicht wieder zerlegt haben. Die Vorarbeiter in Form von Mangoos, die fleißig die angelegten Mauern um den Absolutionblock herum aushöhlen, sind bereits schon weit vorgedrungen.).

11.5. Savuti Heute machen wir uns gleich zum Sonnenaufgang auf den Weg. Da wir an diesem Camp mindestens zwei Nächte verbringen, können wir die Zelte stehen lassen und einen morningdrive noch im Dunkeln starten. Belohnt wird man im Savuti oft durch das Aufspüren von kleinen bis riesigen Löwenrudeln, oft angekündigt durch Geier in den Bäumen, die angelegentlich auf ihren Zugriff auf die Beute warten.

Tagsüber können wir relaxen, lesen, etc. Gegen Abend werden wir uns wieder auf den Weg machen und eines der zahlreichen Wasserlöcher aufsuchen und einfach warten. Ob uns dann Elefanten, Löwen, Springböcke oder, oder, oder Gesellschaft leisten, wird man sehen. Der Erlebniswert ist auf jeden Fall hoch, die Kamera sollte gezückt sein.

12.5. Savuti oder Linyanti oder Ihaha Auch den heutigen Tag werden wir mit einem Morning Drive beginnen. Savuti bietet hierfür ja zahlreiche kleine unterschiedliche Loops an. Ob wir an diesem Tag dann zum Campsite Linyanti weiterfahren werden, hängt davon ab, ob er geöffnet ist. Dieses Jahr wurde es uns verwehrt. Elefanten hatten diesen, direkt am Fluss gelegenen Traumplatz, zerstört gehabt.

Sollten wir in den Linyanti fahren, erwarten uns 40 km echte Tiefsandpassagen, die vom Fahrer, aber eventuell auch von den Mitreisenden Konzentration und Arbeitseinsatz verlangen. Alternativ können wir noch einen weiteren Tag im Savuti bleiben oder uns bereits an diesem Tag nach Ihaha, dem Camp am Chobe River aufmachen. Auch für diese Entscheidung sind wir offen und flexibel vor Ort.


Die Victoria Fälle (Blick von der Seite Simbabwes)



Auf der Fahrt nach Kubu Island (südlicher Track)

Menschen in Rakops (Bild Tommi Louis)

13.5. Ihaha Egal wo wir die Nacht zuvor verbracht haben, heute werden wir mit Sicherheit am Ihaha Camp (Chobe National Park) übernachten. Das Camp, welches direkt am Wasser liegt, bietet viel Tierleben. Manchmal kann man zudem große ziehende Zebraherden und/oder Büffelherden beobachten.

14.5. Livingston Nach über einer Woche außerhalb der Zivilisation (!! An den Tagen davor gab es nirgends Läden, um Vorräte aufzufüllen), kehren wir nun in diese zurück. Der Weg führt uns nach Kasane. Dort werden wir unsere Vorräte auffüllen und tanken. Von Kasane aus geht es dann mit einer Fähre nach Sambia. Diese Fährfahrt ist auch ein Erlebnis für sich. In Sambia heißt unser Ziel Livingston. Dort werden wir die nächsten zwei Nächte in einem Bed and Breakfast verbringen. Euch erwarten also nach der Wildniss nun richtige Betten und Duschen.

15.5. Livingston In Livingston könnt ihr die Victoriafälle besuchen (optional), eine Zambesifahrt machen, Kanufahren oder vieles mehr (alles optional). Wir bringen euch gerne an die gewünschten Stellen.

16.5. Livingston Heute werden wir euch in aller Früh an den Flughafen in Livingston bringen. Von hier aus könnt ihr direkt wieder nach Johannesburg oder Windhoek fliegen. Alternativ könnt ihr natürlich auch einen anderen Reisebestandteil dort vor Ort anhängen

Unterwegs sind wir mit unserem Landrover Defender 110, der mit allem notwendigen technischen (Seilwinde, etc) wie Campingausrüstung ausgestattet ist.

Unsere Reise ist insofern sehr exklusiv, da wir garantiert eine kleine Gruppe sind, wo individuelle Wünsche viel mehr Platz finden können. Unser Auto ist kein Overlanderfahrzeug, was nur auf großen Straßen/Wegen unterwegs sein kann, sondern ein perfekt aufs Gelände abgestimmtes Allradfahrzeug, wo man auch die schönsten Nebenstrecken erforschen kann!

Mit diesen Zelten sind wir unterwegs (Grundfläche 2 auf 2 Meter, Höhe 1,50 Meter, Feldbetten)

Tourverlauf der Variante II:

Die oben genannte Tour ist komplett Bestandteil der Variante II. Im Gegensatz zur oben genannten Tour startet diese deutlich längere Tour der Variante II in Windhoek. Sie kann auch in Windhoek beendet werden. Alternativ ist aber auch ein Ende in Livingston (siehe oben) möglich.

Beginn: 27.4. in Windhoek (Abholung vom Flughafen), Übernachtung auf dem Campsite der Ondekaremba-Farm.

28.4. Fahrt ins KD I (KAA Kalahari Consession) Heute geht es von der Farm aus über Gobabis zur Grenze nach Botswana. Kurz nach der Grenze werden wir die Hauptstraße verlassen und auf der Höhe von Charles Hill auf eine Gravel Road Richtung Süden fahren. Je nachdem wie gut wir an diesem Tag vorangekommen sind, werden wir uns einen entsprechenden Übernachtungsplatz suchen. Laut verschiedener Führer gibt es ausgewiesene Campsites, allerdings sollen diese (noch) nicht oder nicht mehr in Betrieb sein. Wir werden das vor Ort testen.

29.4. KD I Wir werden den ganzen Tag in diesem Gelände unterwegs sein. Sofern wir am Vortag noch nicht das KD I erreicht haben, heute wird es auf jeden Fall passieren. Dieses Gebiet (ehemals Diamantenschürfgebiet) gilt landschaftlich als eines der schönsten im ganz Botswana. Wunderbare Wälder und zahlreiche Tiere machen den Tag zum Erlebnis. Zugleich gelten aber die Straßen als schwierig bis sehr schwierig zu befahren. Wieweit das heute noch zutrifft kann man nur ausprobieren, die Reiseführer sind hierzu sehr unterschiedlich in ihren Ausführungen.

Oryxe (Bildrechte bei Tommi Louis)

30.4. Heute wollen wir den Kgalagadi Transfrontier Nationalpark erreichen. Für die nächsten drei Tage haben wir uns die Erforschung der Mabuasehube Sektion vorgenommen.

1.5. - 3.5. KTP, Mabuasehube Sektion, Safari pur in einem der einsamsten Gebiete eines Game Parks

3.5. Ghanzi Wir verlassen den Park und fahren über Tshane nach Ghanzi. In Ghanzi werden wir auf dem Thakadu Camp übernachten.

4.5. Maun Heute erreichen wir Maun. Wir nutzen den Nachmittag für Besorgungen in der Stadt sowie Bankbesuche, etc. Übernachtet wird im Audi Camp.

5.5. bis 16.5. s.o.

17.5. Von Livingston aus geht es heute über die Grenze nach Katima Mulilo, weiter an und durch den Caprivi Strip bis nach Rundu an der angolanischen Grenze. Hier werden wir voraussichtlich nach einem Übernachtungsplatz suchen.
18.5. Windhoek Sofern wir das an diesem Tag schaffen, werden wir zügig von Rundu bis zur Ondekaremba Farm fahren (760 km)
19.5. Heimflug (alternativ 20.5.)